Laserdrucker - Epson WorkForce WF-3620DWF 2

Galten Laserdrucker früher nur als sinnvolle Anschaffung für Unternehmen haben die hochwertigen Geräte heute schon lange Einzug in das Home Office gehalten. Am häufigsten werden Monolaser gekauft, die lediglich Schwarz-Weiß drucken.

Daneben gibt es auch noch die Farblaserdrucker, die wie Tintenstrahldrucker auch Kartuschen für die Farben Gelb, Cyan und Magenta haben. Grundsätzlich ist der Einsatz der Laserdrucker nicht mehr alleine den Unternehmen vorbehalten, die diese vorwiegend nutzen, da sich damit unverfälschbare Dokumente anfertigen lassen, sondern auch im privaten Bereich, besonders wenn jemand häufig und viel druckt, lohnt sich die Anschaffung eines solchen Gerätes.

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Wie funktioniert ein Laserdrucker


Ein Laserdrucker ist vergleichbar mit einem Kopiergerät, denn der Ausdruck kann nicht mehr verfälscht werden, mit Flüssigkeit kann der Druck nicht mehr aufgeweicht werden und im Vergleich zu einem Tintenstrahldrucker ist das Druckergebnis qualitativ besser. Ein Laserdrucker besteht vereinfacht dargestellt aus einer Laserdiode sowie einer Belichtungseinheit inklusive Bildtrommel.

Die Diode sendet einen Laserstrahl aus, der über einen Spiegel genau an jenen Punkten auf der Bildtrommel auftrifft, wo später auch Farbpunkte zu sehen sein werden. Wo der Laserstrahl aufgetroffen ist, hast sich die elektrische Landung der Bildtrommel geändert und der Toner, bei dem es sich um ein sehr feines Pigmentpulver handelt, bleibt an den anders geladenen Stellen hängen. Parallel wird ein Blatt Papier zwischen der Bildtrommel und einem ebenfalls elektrisch geladenen Draht durchgezogen.

Die Ladung des Drahtes wird auf das Papier übertragen und anschließend erwärmt, was je nach Modell unterschiedlich lange dauern kann. Anschließend wird das Papier über die Bildtrommel gezogen, wodurch die Pigmente auf dem Papier haften bleiben und diese werden mit der Fixiereinheit dauerhaft versiegelt.

Die Funktionsweise ist bei allen Laserdrucken gleich, bei Farblasern werden zusätzlich noch farbige Pigmente eingesetzt. Welche Technologie gewählt wird, ist stark abhängig vom Einsatzbereich. Werden überwiegend S/W-Kopien angefertigt sind Monolaserdrucker vollkommen ausreichen. Wer sich gerne kreativ mit Farben betätigt, der sollte in jedem Fall zu einem Farblaserdrucker greifen, da die Qualität der Farben nicht mit einem Tintenstrahldrucker vergleichbar ist.


Worauf ist bei der Anschaffung zu achten


Bei der Anschaffung eines neuen Laserdruckers wird meistens zu Multifunktionsgeräten gegriffen, Funktionen wie scannen, faxen und drucken in sich vereinen. Bei der Anschaffung eines Multifunktionsgerätes sind diese zusätzlichen Funktionen natürlich ebenfalls zu bezahlen, was sich in einem deutlich höheren Preis niederschlägt, als bei einem reinen Laserdrucker.

Die Anschaffungskosten für reine Monolaserdrucker bewegen sich mittlerweile in der gleichen Höhe wie bei Tintenstrahldruckern. Der Nachteil ist jedoch, dass nur Schwarz-Weiß-Drucke angefertigt werden können. Deutlich teurer sind die Anschaffungskosten bei einem Farblaserdrucker. Die Technologie um mehr Farben aufzubringen ist deutlich komplizierter.

Laserdrucker – Die Betriebskosten machen den Unterschied

Die Betriebskosten der Geräte selbst sind trotz des Stromverbrauchs beim Erwärmen nicht sehr hoch, deutlich höher sind die Druckkosten selbst. Zwar sind die Kartuschen in der Regel für mehrere Tausend Kopien ausgelegt, allerdings sind einzelne Kartuschen auch nicht billig, gerade wenn die originalen Kartuschen des Herstellers verwendet werden. Viele greifen deshalb zu günstigeren Nachbauten, die qualitativ mit den Kartuschen der Hersteller mithalten können, oder füllen selbst die leeren Kartuschen nach.

Wer dies in Erwägung zieht, sollte jedoch einiges an Fingerspitzengefühl beweisen, da dies nicht ganz einfach ist. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit sich die Kartuschen von Profis befüllen zu lassen, was zwar unter den Preisen der Hersteller liegt, jedoch deutlich über den Kosten von Nachbauten.

Schwächster Bestandteil bei Multifunktionsdruckern ist der Laserdrucker selbst. Abhängig vom Modell liegt die Leistungskapazität des Geräts durchschnittlich bei 4.000 bis zu 20.000 Kopien, bis Bauteile getauscht werden müssen, die oft jedoch genauso teuer sind, wie der Kauf eines neuen Druckers selbst. Hochwertige Modelle haben eine Leistungskapazität von bis zu 40.000 Kopien.

Lautstärke eines Laserdruckes als Kaufkriterium

Bezüglich der Lautstärke des Druckers gibt es auch dafür Normen, die eingehalten werden müssen. Die normale Lärmentwicklung beim Drucken ist vergleichbar wie bei der Anfertigung von Kopien.

Die Ausgabegeschwindigkeit entscheidet

Die Ausgabegeschwindigkeit des Laserdruckers ist ebenfalls abhängig vom Modell. Grundsätzlich dauert die Ausgabe von Farbdrucken länger als jene von Schwarz-Weiß-Drucken. Außerdem wird die Ausgabegeschwindigkeit auch von der Auflösung beeinflusst. Je höher diese ist umso geringer ist die Ausgabegeschwindigkeit. Diese kann von etwa vier Seiten pro Minute bis rund 500 Seiten pro Minute betragen.

Laserdrucker – Konnektivität & Verbindungsmöglichkeiten

Laserdrucker bzw. Multifunktionslaserdrucker können in der Regel via USB an andere Geräte angeschlossen werden. Modelle mit seriellen Schnittstellen sind im Handel kaum noch zu erwerben und werden meist nur noch gebraucht verkauft. Moderne Geräte verfügen jedoch über zusätzliche Schnittstellen, die es ermöglichen den Drucker in ein LAN- oder WLAN-Netzwerk zu integrieren, worüber er auch mit weiteren Geräten angesprochen werden kann.

Mittlerweile ist es mit der geeigneten Software sogar möglich direkt vom Smartphone Druckaufträge an den Laserdrucker zu übermitteln.

Monolaser oder Farblaserducker

Monolaserdrucker haben eine sehr hohe Qualität beim Druck und müssen nur selten kalibriert werden. Im Gegensatz Laserdruckern mit Farbkartuschen, die deutlich häufiger einer Kalibrierung unterzogen werden müssen, damit sie die Qualität halten können.

Nur in wenigen Bereichen müssen sich Laserdrucker den Tintenstrahldruckern und verwendetem Spezialpapier geschlagen geben. Lediglich bei der Kontrastabstufung und dem Farbraum sind gute Tintenstrahldrucker beim Druck von Fotos auf Spezialpapier besser.

Laserdrucker – der Wartungsaufwand

Der Wartungsaufwand eines Laserdruckers im Vergleich zum Tintenstrahldrucker ist deutlich geringer. Besonders nach längeren Leerlaufzeiten, wo meist die flüssige Tinte beim Tintenstrahldrucker vertrocknet und die Düsen verstopft, ist ein Laserdrucker sofort wieder einsatzbereit. Lediglich gelegentlich sind beim Laserdrucker Filter zu wechseln, die verhindern sollen, dass Tonerpartikel in die Atemluft gelangen.

Das Papierfassungsvermögen

Das Papierfassungsvermögen ist sehr variabel, beträgt meist aber mehrere 100 Seiten. Allerdings sollte das gesamte Volumen nicht ausgeschöpft werden, da es anderenfalls bei einzelnen Modellen zu einem Papierstau kommen kann.

Für den Druck von reinen Schwarz-Weiß-Seiten ist eine Auflösung von 600 x 600 dpi ausreichend. Für ein gutes Ergebnis bei Farbfotos sollte die Auflösung mindestens 1200 x 600 dpi betragen.

Laserdrucker – Duplex-Funktion

Grundsätzlich kann ein Laserdrucker mit einer Duplexfunktion ausgestattet werden, die jedoch den Preis deutlich erhöht. Daher wird selbst bei Modellen namhafter Hersteller meist auf diese Funktion verzichtet.

Der Preis entscheidet beim Kauf eines neues Laserdruckers

Die Preisspannen bei den Geräten beginnen bei rund 100 Euro für Monolaserdrucker mit Zusatzfunktionen und können bist zu mehr als 1.000 Euro betragen, abhängig von der Ausstattung bzw. der Leistung des Gerätes.

Der Preis bei einem Laserdrucker ist noch kein Indiz für seine Qualität. Beim Kauf sollte viel mehr auf die technischen Daten geachtet werden, denn nur zu gerne wird die Leistungskapazität nicht beachtet. Ist dann nach 4.000 Seiten Schluss und kosten die Ersatzteile fast genauso viel wie der Drucker selbst, ist das Ärgernis oft groß.


Welche Funktionen bieten Multifunktionslaserdrucker


Multifunktionsgeräte vereinen gleich mehrere einzelne Geräte in sich und bieten dadurch eine breite Palette an Funktionen an.

Drucker: Bei der Druckfunktion werden Dokumente digital an den Drucker von einem anderen Gerät übermittelt.

Scanner: Ein integrierter Scanner ermöglicht das Einscannen von Dokumenten, die später beispielsweise am PC bearbeitet werden können. Die Scan-Funktion ist zudem die Grundlage zum Kopieren und zum Faxen.

Kopierer: Hierfür wird das zu kopierende Dokument in den Scanner eingelegt und die Ausgabe erfolgt ohne einen Zwischenschritt über den PC direkt vom Drucker.

Faxgerät: Bei der Faxfunktion wird einerseits ein Dokument in den Scanner gelegt, damit dieses versandt werden kann und der Empfang eines Fax erfolgt durch den automatischen Ausdruck des Laserdruckers.


Wo liegen die Vor- und Nachteile von Multifunktionslaserdruckern


Der größte Vorteil der Multifunktionsgeräte liegt darin, dass sie viel Platz sparen, dadurch, dass sie gleich mehrere Geräte in sich vereinen. Daher sind sie nicht nur beliebt bei kleinen Unternehmen mit beengten Büros, sondern auch ideal für das Home Office.

Jedes Gerät für sich benötigt nur wenig Wartung und ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich alle Geräte untereinander ohne zusätzliche Konfiguration untereinander verstehen. Werden die etwas höheren Investitionskosten in Kauf genommen, lassen sich mit den Geräten auch qualitativ hochwertige Farbdrucke anfertigen.

Die Kombination vieler Geräte kann allerdings auch zu einer Schwachstelle werden, sobald eines von ihnen defekt ist. Nur selten lohnt es sich einzelne Elemente zu reparieren und es ist sinnvoller gleich ein neues Gerät zu kaufen.

Laserdrucker - Vor- und Nachteile im Überblick
Vorteile:

  • platzsparend
  • benötigen wenig Wartung
  • hochwertiges Druckergebnis

Nachteile:

  • geht eine Einheit kaputt, lohnt es sich oft nicht diese zu reparieren


Hersteller von Multifunktionslaserdruckern


  • Brother
  • Dell
  • HP (Hewlett-Packard)
  • Samsung


3 in 1 oder 4 in 1 Laser-Multifunktionsdrucker



Bei den Multifunktionsdruckern wird grundsätzlich zwischen 3in1- und 4in1-Geräten unterschieden. 3in1-Geräte umfassen in der Regel die Funktionen Scannen, Kopieren und Drucken, während bei 4in1-Geräte noch zusätzlich ein Faxgerät integriert wurde.

Fazit zum Laserdrucker

Die Anschaffung eines Laserdruckers, besonders wenn es sich um ein Multifunktionsgerät handelt, will sorgsam überlegt sein. Grundsätzlich lohnt sich die Anschaffung erst bei einer hohen Anzahl an gedruckten Seiten. Daher sollte vorher kalkuliert werden, wie hoch in etwa der Output an Seiten pro Jahr ist. Diese Zahl ist auch wichtig im Bezug auf die Leistungskapazität, damit diese nicht schneller erreicht ist, bevor sich das Gerät amortisiert hat.

Bereits bei der Anschaffung lohnt es sich gleich einen Blick auf die laufenden Kosten für Papier und Kartuschen zu werfen. Gerade die Kartuschen können den Laserdrucker zu einem teuren Gerät werden lassen, weshalb es sich lohnt im Vorfeld, bereits Informationen zu den Preisen einzuholen. Grundsätzlich gilt, je mehr technisches Wissen zum Laserdrucker vorhanden ist, und je genauer definiert werden kann, was und wie häufig gedruckt wird, desto besser kann eine Kaufentscheidung getroffen werden.

Letztendlich ist die Investition in einen Laserdrucker nicht gerade gering und sollte aus diesem Grunde auch sorgsam getätigt werden, wobei beim Entscheidungsprozess auch Produkttest helfen können.