Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker

Epson WorkForce WF-3620DWF 1

Ein Multifunktionsdrucker verbindet die Vorteile ganz unterschiedlicher Geräte in einem. Aufgrund des vielfältigen Angebots drängt sich jedoch berechtigterweise die Frage auf, ob man vor dem Kauf eines neuen Geräts nicht abwägen sollte, welches das beste Modell für den eigenen Bedarf ist. Deswegen ist es sinnvoll, sich vor der Anschaffung kurz mit den Vor- und Nachteilen der unterschiedlichen Geräteklassen vertraut zu machen, um dann die ideale Wahl zu treffen.

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Ein Multifunktionsdrucker für jedes Problem

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Neben den zahlreichen Arbeiten, die ein Multifunktionsdrucker leisten kann, sind es vor allem zwei Kriterien, in denen sich die Geräte grundlegend unterscheiden. Zum einen ist hier die ganz unterschiedliche Leistungsfähigkeit zu nennen. Denn Multifunktionsdrucker in kompakter Bauweise dienen vor allem der Nutzung im Home Office, Hochleistungsgeräte mit zahlreichen Zusatzfunktionen und Anbauteilen leisten ihre Dienste eher in Arbeitsgruppen großer Büros.

Selbstverständlich schlägt sich dieser Unterschied in der Leistungsfähigkeit auch im Preis nieder. Dementsprechend gilt es, hier das optimale Gerät für die eigenen Bedürfnisse zu finden.

Das zweite wichtige Kriterium ist die Technologie, mit der Multifunktionsdrucker die gewünschten Ausdrucke erzeugen. Grundsätzlich wird hier zwischen Laserdruckern und Tintenstrahldruckern unterschieden. Beide Technologien haben immer noch ihre Berechtigung – und ganz eigene Stärken und Schwächen. Welcher Drucker ist also der richtige für mich?

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Welcher Anwender sucht welchen Drucker?

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Grob gesagt gibt es drei Anwendergruppen, für die ein Multifunktionsdrucker interessant ist:

[list style=“star-orange“][list_item]Hobbyanwender[/list_item][list_item]Nutzer im Home Office[/list_item][list_item]Nutzer in Büros und Arbeitsgruppen[/list_item][/list]

Je nach Zielgruppe ändern sich auch die Ansprüche, die an einen Multifunktionsdrucker gestellt werden. Betrachten wir kurz die wichtigsten Aspekte für die verschiedenen Nutzer.

Hobbyanwender:

[list style=“check-green“][list_item]legen Wert auf eine bestimmte Funktion, zum Beispiel den Scan oder den Druck von Dokumenten[/list_item][list_item]haben meist relativ wenig Platz zum Aufstellen eines Druckers[/list_item][list_item]nutzen den Drucker eher gelegentlich in der Freizeit[/list_item][list_item]benötigen in der Regel kein Hochleistungsgerät[/list_item][/list]

Nutzer im Home Office:

[list style=“check-green“][list_item]verwenden den Drucker im geschäftlichen Umfeld und privat[/list_item][list_item]benötigen bei ihren Ausdrucken und Scans ein gutes professionelles Niveau[/list_item][list_item]nutzen den Drucker regelmäßig[/list_item][list_item]verfügen auch nur über eingeschränkten Platz für den Multifunktionsdrucker[/list_item][/list]

Nutzer in Büros und Arbeitsgruppen:

[list style=“check-green“][list_item]nutzen den Drucker vorwiegend geschäftlich[/list_item][list_item]erwarten Drucke und Scans in sehr guter Qualität[/list_item][list_item]drucken täglich zahlreiche Dokumente[/list_item][list_item]haben zumeist genug Platz für ein umfangreiches Druckersystem, das für alle zugänglich ist[/list_item][/list] [hr]

So funktioniert ein Tintenstrahldrucker

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Um beurteilen zu können, welches Drucksystem besser zu den eigenen Anforderungen passt, lohnt ein Blick auf die jeweils zu Grunde liegende Technologie.

Tintenstrahldrucker verwenden für den Druck – Tinte. Hierbei wird zwischen zwei verschiedenen Arten von Tinte unterschieden. Farbtinten werden auf chemischem Weg eingefärbt, sind leicht herzustellen und deswegen relativ günstig. Die meisten Office-Drucker auf Tintenstrahl-Basis verwenden diese Tinten aufgrund des guten Preis-Leistungsverhältnisses. Einen entscheidenden Nachteil haben diese Tinten aber auch: Sie bleichen, vor allem bei direkter Lichteinstrahlung, verhältnismäßig schnell aus.

Pigmenttinten werden aus Farbpigmenten auf mineralischer Basis hergestellt. Das macht diese Tinten teurer als chemische Tinten. Allerdings weisen diese Tinten eine erheblich höhere Lebensdauer unter UV-Einstrahlung auf, zudem sind sie erheblich wischfester. Zum Einsatz kommen sie überall da, wo Grafiken und Bilder gedruckt werden und lange überdauern sollen. Ebenfalls werden sie wegen ihrer hohen Dokumentenechtheit sehr geschätzt.

Je nach Drucker werden die unterschiedlichen Tintenfarben in zwei bis zu zwölf verschiedenen Schattierungen Tank im Drucker eingesetzt. Bei Multifunktionsdruckern kommen in der Regel Systeme mit zwei Druckpatronen (eine für schwarz, eine mit drei Grundfarben) oder vier Druckpatronen (eine schwarze, drei einzelne für die Grundfarben) zum Einsatz. Durch mikroskopisch kleine Düsen wird die Tinte auf dem Papier aufgebracht.

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… und so ein Laserdrucker

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In einem Laserdrucker befindet sich eine Trommeleinheit, die elektrisch geladen werden kann. Nach der Ladung strahlt ein Laser die Teile der Trommel an, die ein Druckbild erzeugen sollen. Der ebenfalls elektrisch geladene Toner hält nur in diesen Bereichen und wird beim Kontakt auf das Papier aufgebracht. Nach dem Druck wird das Druckbild durch erhitzte Druckwalzen auf dem Papier fixiert und ist sofort wischfest. Dieses Verfahren erlaubt Laserdruckern ein sehr scharfes Schriftbild bei sehr hoher Druckgeschwindigkeit.

Moderne Laserdrucksysteme gibt es für den Einsatz im Büro sowohl in einfacher Ausführung, die nur schwarz und in Graustufen drucken kann, als auch als System, das einen Farbdruck erlaubt (Farblaserdrucker). Nach der Fixierung ist das Druckbild zudem sofort wischfest. Da die verwendete Technologie aber erheblich aufwändiger als bei einem Tintenstrahldrucker ist, sind die Anschaffungskosten eines Laserdruckers deutlich höher.

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Die Vor- und Nachteile im Überblick

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Vor- und Nachteile Tintenstrahldrucker
[list style=“plus-green“][list_item]niedrige Anschaffungskosten[/list_item][list_item]sehr hohe Bildqualität[/list_item][list_item]für den semi-professionellen Bereich zumeist ausreichend[/list_item][list_item]kompakte Baugröße[/list_item][list_item]Druck auf diverse Materialien möglich[/list_item][/list][list style=“minus-red“][list_item]Tinten können austrocknen, deswegen sollte eine regelmäßige Nutzung erfolgen[/list_item][list_item]Folgekosten durch relativ geringe Druckmenge pro Tinte relativ hoch[/list_item][/list]
Vor- und Nachteile Laserdrucker
[list style=“plus-green“][list_item]sehr hohe Druckgeschwindigkeit[/list_item][list_item]durch die hohe Druckleistung von Tonerpatronen auf Dauer oft wirtschaftlicher[/list_item][list_item]meist schärferes Druckbild bei Text[/list_item][list_item]immer dokumentenecht[/list_item][list_item]geringer Wartungsaufwand[/list_item][/list][list style=“minus-red“][list_item]eventuell Ozon- und Feinstaubbelastung[/list_item][list_item]höhere Anschaffungskosten[/list_item][list_item]schlechteres Druckbild bei Farbausdrucken[/list_item][/list]

Es gibt viele Gründe, sich für das eine oder andere Drucksystem zu entscheiden. Wichtig ist, zunächst die eigenen Ansprüche möglichst genau zu definieren und dann anhand der Vor- und Nachteile der beiden Systeme zu entscheiden, welches am besten zum geplanten Anwendungsprofil passt.

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  1. Multifunktionsdrucker für Fotofreunde - Darauf musst Du achten!

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